Verschlagwortet: Hüft-OP

E-Health – Digitalisierung im Gesundheitswesen – Apps und Live-Veranstaltungen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist nicht mehr aufzuhalten. Große Firmen und kleinere Startups, meist von Main-Playern im Gesundheitssektor finanziell unterstützt, drängen auf den Markt. Fitness-APPs gibt es an jeder Ecke, auf jedem Armband, auf Smartphones und Uhren. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat aktuell 10 Gesundheits-APPs verschiedener Hersteller zugelassen, die es auf Rezept gibt. Viele niedergelassene Ärzte haben inzwischen Video-Sprechstunden eingeführt, natürlich in 2020 auch ‚Corona‘ getrieben. Auf Grund nicht erlaubter Präsenzveranstaltungen in 2020, konnten viele Informationsveranstaltungen von Kliniken und Endoprothetik-Zentren zur Patienten-Aufklärung bei Gelenkersatz nicht stattfinden. Inzwischen werden solche Veranstaltungen vermehrt digital angeboten. Als digitale Gesundheitsanwendung in Form...

Anspruch auf erweiterte Therapien nach Gelenkersatz

Regelmäßig gibt es Diskussionen in unserer geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe, wie, ob, wie lange und welche Therapien nach einem Gelenkersatz von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Es scheint einige Ärzte zu geben, die z.B.: keine Rezepte für Physiotherapie ausstellen, aus Angst ihr Budget zu belasten. Auf den Seiten der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wird die Diagnoseliste für Patienten mit besonderem Verordnungsbedarf in ihrer jeweils gültigen Fassung veröffentlicht. In der verlinkten Nachricht werden kurz die aktuellen Erweiterungen skizziert und am Ende die letzte Fassung vom 1.1.2020 als PDF-Datei komplett zum Download bereitgestellt. Die aktuelle Fassung 2020 gibt es auch hier zum Download. Auf Seite 14...

Alter und Revision-TEPs schützen vor Torheiten nicht

Schon Anfang 2018 hatte ich vor meiner Revisons-OP den zarten Gedanken, vielleicht nach der OP, wenn genug Zeit verstrichen ist, zum 3. Mal am Neroman in Wiesbaden teilzunehmen. Hatte ich die Premiere doch ziemlich exakt ein Jahr nach meiner letzten Hüft-TEP Operation (rechts) im Jahr 2009. Diesen Gedanken hatte ich aber dann bereits am 26.4.2018 – einen Tag nach der Revision-OP – schnell ad acta gelegt. Beim betrachten des Röntgenbildes und dem Anblick der Metall-Konstruktionen in meinem linken Oberschenkel, schien die Idee verrückt und unrealistisch. Wer mein Revisions-Tagebuch verfolgt hat, weiß wie langwierig und schwierig die vollständige Genesung und der langsame...

Hüftgelenkersatz und die Rückkehr zum Sport

Gerne stelle ich einen Artikel aus der-niedergelassene-arzt.de zur Verfügung. Darin geht es ausführlich um die Rückkehr zum Sport nach Gelenkersatz. Der Artikel wurde von Prof. Dr. med. Christian H. Siebert, Klinik für Orthopädie und Sporttraumatologie Paracelsus Klinik Hannover Langenhagen veröffentlicht Es wird die sich mit den Jahren geänderten Haltung der Fachärzte zu erlaubten Sportarten dargelegt und verschiedene Aspekte des körperlichen Wohlbefindens durch Sport mit Gelenkersatz beleuchtet. Gleichwohl wird festgestellt, dass es noch keine wirklich evidenten Studien gibt, wie sich verschiedene Sportarten auf die Haltbarkeit des Gelenkes wirklich auswirken….mehr

Viel Endoprothese und wenig Sport – mein 2018

Das nun fast abgelaufene Jahr 2018 war sicherlich das sportärmste aber zugleich körperlich für mich herausforderndste Jahr seit Bestehen dieses Blogs. Stand 2018 doch ganz im Zeichen meiner Komplett-Revision der inzwischen arg in die Jahre gekommenen linken, zementierten Hüft-TEP. Galt es für mich zunächst noch am Jahresanfang, mein gelockertes Hüftgelenk noch so beweglich wie möglich zu halten (siehe Aufwärmphase), begann ab April dann der lange Weg zurück ins normale und gegen Ende des Jahres auch wieder sportliche Leben. Der Überschriftsteil ‚Viel Endoprothese‘ ist dabei übrigens durchaus in doppeltem Sinne gemeint. Zum einen, dass dieses neue Stück aus Titan, Keramik und...

Die letzten 5-10 Prozent fehlen noch – Glücksgefühle in der endogap

Kapitel 9 – Die Revisions-OP ist seit gut fünf Monaten Geschichte. Auch wenn ich zeitweise das Gefühl habe, alles ist perfekt, gibt es doch immer wieder Phasen und Situationen, die mich die schwierige Revision-OP spüren lassen. Auch an den letzten 5-10 Prozent muss noch hart gearbeitet werden. Die letzten Wochen waren geprägt vom Arbeitsalltag mit eingebauten Physio-Therapieeinheiten, Fitness-Studio einmal pro Woche abends und 1-2 ausführlicheren Sporteinheiten am Wochenende. Immer abwechselnd MTB und Laufen/Gehen mit Trekkingstöcken im Gelände. Die Highlights waren dabei einige größere problemlose MTB-Strecken mit bis zu 25 km, sowie an meinem Geburtstag endlich meine komplette MTB-Taunushausrunde mit insgesamt...

Arbeitsalltag und Aufbautraining muss synchronisiert werden

Kapitel 8 – Seit vier Wochen wieder im Arbeitsalltag. Physio-Termine, Fitness-Studio und Outdoor-Aktivitäten müssen mit einem Vollzeitjob synchronisiert werden. Nicht immer ganz einfach, aber irgendwie möglich. Eines vorweg: Sich in einer stationären Reha abseits des Alltags ganz auf seine körperliche Fitness und Wiederherstellung zu konzentrieren, kann überhaupt nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Möglichkeiten, die das Deutsche Kranken- und Rentenversicherungssystem hier bieten, sind in Europa vorbildlich und keineswegs selbstverständlich! In meinem Fall hätte ich sogar noch Anspruch und die Option auf das IRENA-Programm bei entweder weiterer Arbeitsunfähigkeit oder mit einer mir zustehenden Wiedereingliederung mit reduzierter Arbeitszeit gehabt. Ich habe mich...

Revolutionäre OP-Methode – TROPS und H-HIMIS stehen in den Startlöchern

H-HIMIS – Home interior miminimal invasive Surgery – 01.04.2018 by Peter Herrchen Wie das SMSJ (Scientific Medical Surgery Journal) in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist in der USA ein ganz neues Verfahren zur Implantation von Hüft-TEPs entwickelt worden, welches sowohl dem starken Kostendruck der Gesundheitssysteme als auch dem Wohle des Patienten in besonderem Maße Rechnung trägt. Unter den Namen H-HIMIS – home interior minimal invasive surgery, (übersetzt: mininmal invasive Operation in heimischer Umgebung, ‚H‘ steht dabei für hip, englisch für Hüfte) können zukünftig in Erweiterung der inzwischen stark verbreiteten fachärztlichen Online-Diagnose und -Beratung im Internet, künstliche Gelenke per Live-Zuschaltung der...

Zertifiziertes Singendes Krankenhaus oder auf was soll man achten?

Weit über 500 Siegel und Prüfzeichen gibt es in Deutschland für die verschiedensten Bereiche. Kein Wunder, dass die Gütesiegelflut auch vor den medizinischen Einrichtungen nicht Halt macht. Einige Krankenhäuser schmücken sich auf ihren Webseiten mit Siegeln im mittleren zweistelligen Bereich. Umso schwieriger ist es für den Patienten herauszufinden, welches Zertifikat tatsächlich eine Aussagekraft für die medizinische Versorgung hat und welches nicht. Noch schwieriger wird es dann, wenn nachweislich hervorragende Kliniken eines bestimmten Fachbereiches, spezielle und anerkannte Zertifizierungen für genau diesen Fachbereich ablehnen. Der nachfolgende Artikel Klinikzertifizierungen – EPZ, EPZMax, endoCert, KTQ, ISO und Co wagt den Versuch, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Einsparpotenzial: „Endoprothesenregister würde Revisionen ersparen“

Einsparpotenzial: „Endoprothesenregister würde Revisionen ersparen“ – Ärzte Zeitung – 01.07.2016 Pro Jahr bliebe schätzungsweise 10.000 Menschen mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk eine Wechsel-Operation erspart, wenn es in Deutschland ein verpflichtendes Endoprothesenregister gäbe. Das teilt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) mit.  mehr » Da bleibt die Frage, warum das Endoprothesen-Register in Deutschland keine Pflicht für alle Kliniken ist. Wir leiden doch sonst nicht an Regelungsarmut!